Fruchtiger Weißwein mit feinwürzigem Bukett

 

Calardis Blanc vereint verschiedene Resistenzen gegenüber dem echten und falschen Mehltau sowie der Schwarzfäule mit hervorragenden anbautechnischen Eigenschaften. Durch ihren aufrechten Wuchs und die lockere Beerenstruktur ist sie eine sehr anwenderfreundliche Rebsorte. Auffallend ist, dass die Calardis Blanc Trauben auch in sehr trockenen und heißen Jahren kaum durch Sonnenbrand geschädigt wurden.

Der Wein besitzt ein finessreiches Aroma von Maracuja, Blutorange und frisch geschnittenem Apfel gepaart mit einem zarten, feinwürzigen Bukett und zeichnet sich durch eine spritzige Säure aus, durch die er auch als Sektgrundwein gut geeignet ist.

Da die Sorte moderat zur Bildung von Doppeltrieben und Geiztrieben neigt, kann ein Ausdünnen erforderlich sein. Eine Besonderheit der Sorte ist die muskatähnliche Färbung der unbeschatteten Beeren, während die Rückseite der Traube häufig trotz Reife gelbgrün bleibt.

 

Informationen

Züchter: Rudolf Eibach; Reinhard Töpfer
Institut: Julius Kühn-Institut, Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof
Herkunftsland: Deutschland
Zuchtnummer: Gf.1993-22-6
Kreuzungsjahr: 1993
Beerenfarbe: weiß
EU-Sortenschutz erteilt: 2018
VIVC-Nummer: 22828

Sortenbeschreibung als pdf Sortenbeschreibung Calardis Blanc im PDF-Format

 

Julius Kühn-Institut

 

 

Die Gemeinschaft der Förderer und Freunde des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof e.V. unterstützt mit seiner Tätigkeit die Forschungsarbeiten des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof, einem Fachinstitut des Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

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